Galt lange Zeit eine "gute"
Bräune als Zeichen von Jugend und Sportlichkeit, so wird in den letzten
Jahren immer mehr die durch Sonnengenuß hervorgerufene Hautalterung und
Gefahr von Hautkrebs deutlich.
UV-Strahlung wird in UV-A (315-400 nm) und UV-B (280-315 nm) eingeteilt.
UV-B-Strahlung verursacht akut den Sonnenbrand, während es auf lange Zeit
Bindegewebsschäden und Hautkrebs hervorrufen kann. Eine sofort sichtbare
Wirkung von UV-A-Strahlung kann eine Sonnenallergie sein. Während als chronische
Schäden hier ein Verlust von Elastizität der Haut und Mallorca-Akne
auftreten. Somit ist UV-A-Strahlung die Hauptursache der Hautalterung.
Für die Auswahl des geeigneten Sonnenschutzpräparates hat es sich als sinnvoll erwiesen, den Menschen in vier Sonnentypen (Pigmentierungstypen) einzuteilen.
| Typ | Aussehen | Reaktion auf Sonne | Eigenschutzzeit |
| 1 | Haut:
blaß viele Sommersprossen Haare: rötlich Augen: hell |
sofort
Sonnenbrand kaum Bräunung extrem empfindlich |
5 min |
| 2 | Haut:
hell wenig Sommersprossen Haare: blond Augen: hell |
rascher Sonnenbrand |
10-15 min |
| 3 | Haut:
hell bis leicht getönt keine Sommersprossen Haare: dunkelblond bis braun Augen: grau oder braun |
selten
Sonnenbrand gute Bräunung gute Sonnenverträglichkeit |
15-30 min |
| 4 | Haut:
getönt bis dunkel Haare: dunkelbraun, schwarz Augen: dunkel |
kaum
Sonnenbrand Bräunung schnell und intensiv unempfindlich |
über 30 min |
Bei Überschreiten der Eigenschutzzeit
muß mit einem Sonnenbrand gerechnet werden, wenn kein Sonnenschutzmittel
angewandt wurde.
Multipliziert man die Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor des Sonnenpräparats,
so erhält man die erreichte Schutzzeit. Diese verlängert sich durch
wiederholtes Auftragen nicht. Es wird hierdurch jedoch der Sonnenschutz
garantiert.
Tips für den Sonnenschutz: